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 | Strukturanalyse zur Medienwirtschaft der RheinMain-Region Medienunternehmen schauen optimistisch in die Zukunft
„Rhein-Main ist nicht nur eine der führenden Adressen für Finanzen, Industrie, Handwerk und Handel, sondern gehört auch zu den gewichtigen Medienstandorten der Bundesrepublik,“ betonte der Mainzer Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer anlässlich der Vorstellung der von der Wirtschaftsförderung der Stadt Mainz initiierten Strukturanalyse der Medienbranche Rhein-Main. Die Strukturanalyse war in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medien der Fachhochschule Wiesbaden im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelt und per E-Mail und postalisch an über 12.000 Unternehmen der Medienbranche verschickt worden.
Die Strukturanalyse beschäftigt sich nicht alleine mit der Situation der Mainzer Medienbranche, da im Jahr 2001 auf Beschluss der „Regionalkonferenz Rhein-Main“ die Stadt Mainz mit dem Aufbau eines Medienkompetenznetzes (MKN) für die gesamte Rhein-Main-Region betraut wurde. Mittlerweile haben sich über 2000 Unternehmen des Rhein-Main-Gebietes im MKN eingetragen. Ein jährlicher Branchentreff und die Ausschreibung des MKN-Awards tun das Übrige, um das „Netzwerk Medien“ weiter zu knüpfen.
Ringhoffer: „Offenbar, so zeigt die Analyse, fühlen sich die fast 66.000 im Rhein-Main-Gebiet ansässigen Medienunternehmen in ihrer Region gut aufgehoben. Besonders schätzen sie die Attraktivität und das Image des Rhein-Main-Gebietes, sowie die Nähe zu Abnehmern, Zulieferern und die verkehrstechnische Infrastruktur.“
Die Medienwirtschaft der hiesigen Region habe sich bereits in den letzten Jahren schon sehr dynamisch entwickelt und weise laut Analyse auch für die Zukunft gute Wachstumsprognosen auf. 71 Prozent der befragten Unternehmen prognostizieren nun bis 2010 für die Medienbranche ein Umsatzwachstum. Ringhoffer „Die Überraschung hier ist die Region Mainz, denn sie hat bzgl. der Umsatzerwartung innerhalb der gesamten Medienbranche die besten Zukunftserwartungen. 79,3 Prozent der Mainzer Medienunternehmen rechnen mit einer Umsatzsteigerung für die Branche und 74,5 Prozent rechnen für ihr eigenes Unternehmen mit steigenden Umsätzen.“
Mit der aktuellen Befragung der Medienwirtschaft, erläuterte Ringhoffer weiter, sei der Ist-Zustand aufgenommen worden. Nun könnten Prognosen verfeinert und beispielsweise die Ansiedlungsbedingungen gegenüber konkurrierenden Regionen weiter verbessert werden. „Die Stadt Mainz hat für das Rhein-Main-Gebiet gerne im Medienbereich dafür die Aufgabe des Koordinators übernommen.“
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